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1.Mannschaft spielt 4:4 gegen Ansbach

Das war er, der Ausrutscher, der noch nicht einmal so sehr weh tut. Zur Situation: Der BC Bad Königshofen war punktgleich (je 19:1) seit dem ersten Spieltag mit dem TV Marktheidenfeld an der Tabellenspitze. Die Kräfteverhältnisse in der Liga sind so, dass keine andere Mannschaft mehr für den Titelgewinn in Frage kommt. Also darf keines der beiden Spitzenteams bis zum großen Finale am 23. Februar in Marktheidenfeld stolpern. In der Sporthalle des Gymnasiums Carolinum passierte es doch. Der Tabellendritte knöpfte dem Sextett aus dem Grabfeld einen Punkt ab und untermauerte seinen Ruf „unangenehmer Gegner“, den die Königshöfer im Hinspiel zwar 6:2 besiegten, den sie aber schon im Vorjahr zwei Mal nicht bezwingen konnten.

Eigentlich hätte man den Spielbericht des Vorrundenspiels wie eine Schablone über den von diesem Samstag legen können – mit zwei Ausnahmen: Alle Spiele der exakt selben zwölf Kontrahenten auf beiden Seiten endeten wie am 6. Oktober. Nur die beiden Herren-Einzel von Simon Prell (gegen Wladislaw Kuguschew) und Anton Sarwanidi (gegen Peter Bejcek), die die Königshöfer seinerzeit gewannen, gingen diesmal, jeweils im dritten Satz, verloren. „Es ist keine Riesenkatastrophe, weil sich im Grunde nichts verändert hat“, sah´s der im Einzel und Doppel erfolgreiche Fabian Hippold mit einigem Abstand gelassen. „Wenn wir gewonnen hätten, müssen wir in Marktheidenfeld gewinnen und so auch. Wir haben´s halt verkackt und jetzt darf absolut nichts mehr anbrennen. Es war aber schon bitter. Unseren Damen kann man gar nichts vorwerfen. Die beiden Ansbacherinnen sind absolut die Besten in der Liga, haben beide schon höherklassig gespielt. Diese Nina Buckel spielt in einer anderen Liga.“

Es habe alles so gut angefangen. „Die beiden Doppel haben wir locker gewonnen, das Damendoppel wie erwartet verloren. Die Entscheidung fiel im zweiten und dritten Herren-Einzel. Auch da sah es zunächst gut aus. Simon und Anton hatten jeweils den ersten Satz gewonnen. Am Ende war schon eine komische Stimmung, weil wir erwartet hatten, dass wir diese beiden Einzel gewinnen. Im zweiten Satz sind die Ansbacher auf einmal zurück gekommen. Im dritten Satz führten wir wieder und dann kam doch noch die Enttäuschung.“ Ganz am Ende wackelte sogar noch der eine Punkt zum Unentschieden. „Es war das letzte Spiel, alle anderen waren schon fertig. Markus und Vali gewannen den ersten Satz knapp, verloren den zweiten hoch. Da dachten wir, jetzt ist alles vorbei, dieses Mixed, dieses Spiel und die Meisterschaft insgesamt. Dann haben sie sich noch mal zusammengerissen und Gott sei Dank gewonnen.“

Der Tabellensechste BV Bamberg machte es den beiden Tabellenersten leicht, sagte beide Spiele ab, schenkte sozusagen die Punkte und beeinflusste dadurch zumindest nicht den Kampf um die Meisterschaft.

Die Spielergebnisse:

Schnuck/Kuguschew – Hippold/Prell 16:21/17:21; Jürgen Buckel/Bejcek – Dinnebier/Sarwanidi 15:21/17:21; Nina Buckel/Mahlein – Sagstetter/Koch 21:14/21:14; Jürgen Buckel – Hippold 7:21/19:21; Kuguschew – Prell 21:23/21:18/21:15; Nina Buckel – Sagstetter 21:12/21:10; Bejcek – Sarwanidi 15:21/21:17/21:18; Schnuck/Mahlein – Dinnebier/Koch 19:21/21:12/13:21.

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