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Nils Fischer bei Südostdeutscher Meisterschaft im Viertelfinale

Nils originalAm Wochenende 11. /12. Januar führte der Weg der besten Badmintonspielerinnen und –Spieler U13 – U19 aus Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen bis an die polnische Grenze nach Görlitz. Eine wirklich weite Anreise, die sich aber für Nils, der im Einzel der U15 antrat, wirklich mehr als auszahlte. Zum ersten Mal für eine Südostdeutsche Meisterschaft qualifiziert waren die Erwartungen eigentlich sehr niedrig und das Ziel war, nicht nach dem 1. Spiel schon nach Hause fahren zu müssen. Aber eine für ihn günstige Auslosung sorgte schon zu Beginn für Hoffnung, da Nils (Setzplatz 13) zuerst gegen einen Spieler aus Sachsen (Setzplatz 20) anzutreten hatte und er sich da ganz gute Chancen ausrechnete. Auch wenn es einige Bälle brauchte, bis er – nach mehr als vier Stunden Wartezeit in der Halle – im Spiel war, so dominierte er das Spiel dann doch und gewann recht sicher mit 21:14 und 21:18. Minimalziel erreicht – alles was jetzt kam war Zugabe. Sein nächstes Spiel war dann gegen die Nummer 4 der Setzliste, Florian Ihm (Landesverband Sachsen), Sieger der Deutschen Rangliste U13 aus dem vergangenen Jahr. Gegen so jemanden kann man eigentlich locker zu Werke gehen, da man nichts zu verlieren hat. Und genau das tat Nils auch. Mit einer bisher so noch nicht gesehenen Brillanz, Kampfkraft und Effektivität spielte er von Anfang an mit und man merkte seinem Gegner an, dass dieser ob dieser Gegenwehr doch mehr als erstaunt war. Und dieses Erstaunen seines Gegners führte Nils auch mit 21:17 zum Gewinn des 1. Satzes. Aber sein Gegner wollte vor heimischen Publikum nicht so schnell aufgeben und frenetisch angefeuert von vielen Zuschauern gelang ihm mit 21:18 der Satzausgleich. War das die Wende? Mitnichten, denn bestens auf seinen Gegner eingestellt (Danke an Stefan Waffler) legte Nils los wie die Feuerwehr und spielte sich in einen Rausch – da half auch alles Trommeln und Klatschen der Zuschauer nichts. Am Ende gewann er diesen 3. Satz klar mit 21:12 und zog damit in die Runde der letzten Acht und ins Viertelfinale ein – ein Riesenerfolg.

Leider war dann in diesem Spiel gegen seine Freund Jonas Grün (Setzplatz 5) aus Marktheidenfeld komplett die Luft raus – Anspannung, Konzentration, Wille, Können – alles wie weggeblasen. Wahrscheinlich hatte das super Spiel zuvor einfach zuviel ‚gekostet’ und gegen Jonas, mit dem er sich den ganzen Tag schon warm gehalten und eingespielt hatte, konnte Nils sich einfach nicht noch einmal aufraffen. Trotzdem – Ende gut, alles gut lautet das Fazit dieses Ausflugs an die polnische Grenze. Herzliche Glückwünsche zu diesem tollen Erfolg!

 

Bericht und Photo: Günter Fischer

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