BadmintonClub

Vorschau für Wochenende

Samstag, 25. Februar, 17.30 Uhr Dreifachturnhalle
BC Bad Königshofen I – BV Zwenkau I

Sonntag, 26. Februar, 10 Uhr Dreifachturnhalle
BC Bad Königshofen I – HSG DHfK Leipzig I

Es ist angerichtet: Der Badmintonclub Bad Königshofen wird dieses Wochenende mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den größten Erfolg seiner 22-jährigen Vereinsgeschichte feiern, die Meisterschaft in der Regionalliga Südost-Ost. Für die Voraussetzungen, diesen Coup spätestens diesen Sonntag, also im drittletzten Spiel der Saison, perfekt zu machen, hat die Mannschaft in beeindruckender Weise selber geschafft. Nach dem Aufstieg von Robur Zittau in die 2. Bundesliga war man selber als Vorjahreszweiter in die engere Favoritenrolle gerückt. Gegner wie die beiden ernsthaftesten Verfolger aus dem Sächsischen Zwenkau und Leipzig hatte man, mit einer Heimniederlage gegen Zwenkau zum Saisonfinale als Ausnahme, im Vorjahr schon im Griff. Und in den Hinspielen machte man Mitte November mit zwei 7:1-Auswärtssiegen bereits klar Schiff für die Meisterschaft. Momentan beträgt der Vorsprung mit 20:0 Punkten jeweils sechs vor genau diesen beiden Gegnern (je 14:6).

Erwähnenswert weiterhin, dass diese neue Stabilität der Mannschaft eine selbst gemachte Ursache hat. Denn weder die Gegner haben sich verschlechtert oder durch Abgänge geschwächt – eher im Gegenteil. Die Königshöfer selber haben in der exakt gleichen Besetzung wie im Vorjahr ihre Form verbessert, weil sie mit dem Training angezogen und zugelegt haben. Inzwischen verfügt man nicht nur vorne über Spitzenspieler mit den beiden Ames-Brüdern Christopher (Nr. 1) und Sebastian (Nr.2). Auch der Doppelspezialist Philipp Fleck (Nr. 3) und der Motivator und Coach des Teams Thimm Spitzer (Nr. 4) haben noch eine Schippe drauf gelegt. Und besonders die beiden Damen Engelke Rasche und Senja Töpfer haben ihr individuelles und mannschaftliches Trainingspensum erhöht, ihre Erfolgsbilanz erheblich verbessert und fanden eigentlich nur gegen ausländische Spitzenspielerinnen ihren Meister.

„Wir trainieren eigentlich schon für die Relegationsspiele, sprich drei bis vier Mal die Woche“, verriet im Vorfeld dieser letzten beiden Heimspiele Philipp Fleck. Der 26-jährige, aus Gaubüttelbrunn bei Würzburg stammende Lehramtsanwärter ist an der Mittelschule Hösbach im Einsatz und nimmt gern die Reisen Main aufwärts nach Unterdürrbach in Kauf. In der Halle des dortigen Clubs trifft sich die komplette erste Mannschaft das ganze Jahr über zum Training, weil außer Fleck alle anderen in der Domstadt beruflich oder studienmäßig beschäftigt sind. Für seine sonstigen Hobbys wie Coverband, Tennis, Fußball, Snooker, Squash und Technik hat Philipp im Moment zumindest kaum noch Zeit.

„Es sind zwar die stärksten Gegner der Liga“, räumt Fleck ein, „aber ich denke, es sollte hinhauen mit der Meisterschaft. Eigentlich könnten wir ja nach einem Sieg schon am Samstag die Sektkorken knallen lassen.“ Wenn Leipzig am Samstag in Aschaffenburg stolpert, was gar nicht so unmöglich scheint, wäre Bad Königshofen da schon durch. Wenn nicht, nur noch theoretisch einholbar, wenn man selber die letzten drei Spiele zu null verliert und Leipzig alles hoch gewinnt. „Besonders schön, dass wir nach einem Heimspiel die Meisterschaft feiern können“, freut sich Philipp Fleck, ehemals Bayerischer Jugendmeister im Mixed, Dritter bei den Deutschen im Doppel und Bayerischer U22-Ranglistensieger im Doppel. Je zwei Punkte von Philipp Fleck sind heute und morgen fest eingeplant. Schließlich kann er sowohl im Herrendoppel zusammen mit Thimm Spitzer als auch im Mixed zusammen mit Senja Töpfer auf eine hundertprozentige Erfolgsbilanz (je 10:0 Siege/20:3 bzw. 20:2 Sätze) verweisen, „was sich bis zum Saisonfinale auch nicht ändern soll.“ Dass man danach in den beiden Relegationsspielen gegen den BC Dillingen die Außenseiterrolle einnehmen wird, trübt die Vorfreude auf den zu erwartenden Titelgewinn nicht im Geringsten. Am Samstag wird zudem der regionale Fernsehsender TV Touring in der Königshöfer Sporthalle drehen und am Montag 15 Vertreter des Clubs als „Mannschaft der Woche“ live im Studio zu Gast haben. Die Spieler würden sich wieder über zahlreichen Zuschauerzuspruch freuen.

Bayernliga Nord

Samstag, 25. Februar, 17 Uhr:
SpVgg Stetten I – BC Bad Königshofen II

Sonntag, 26. Februar, 10 Uhr:
TSV Lauf II – BC Bad Königshofen II

Der Terminplan der Bayernliga Nord ruft die zweite Vertretung des BC Bad Königshofen zum elften und zwölften Spieltag zunächst zum Schlusslicht der Tabelle, zum Aufsteiger SpVgg Stetten, dann zum Tabellenführer, dem TSV Lauf II. Die Mannschaft um die am konstantesten eingesetzten Fabian Hippold, Simon Prell und Anton Sarwanidi hat demnach zwei Ziele, egal in welcher Besetzung sie antreten wird: Den Hinspielerfolg gegen Stetten wiederholen, selbst wenn es nicht wieder ein 8:0 wie seinerzeit in Top-Besetzung gibt. Und dem verlustpunktfreien Tabellenführer und designierten Meister TSV Lauf die Stirn bieten und den einen oder anderen Punkt abknöpfen. Bereits im Hinspiel am dritten Spieltag wurden die Weichen für die Saison gestellt. Beide Teams, Lauf und der BC, traten verlustpunktfrei in der Dreifachturnhalle an. Nur die Gäste aus Mittelfranken blieben es, gewannen klar mit 6:2 und danach alle ihre Spiele nach Belieben. Nur Fabian Hippold im Einzel und Simon Prell im Doppel an seiner Seite holten die Ehrenpunkte. Die Konkurrenz stritt sich fortan nur noch um den Klassenerhalt unten sowie um die Plätze 2 bis 4 vorne. Und selbst da setzte beim letzten Auftritt Ende Januar Ernüchterung beim BC II ein, die man freilich im Vorfeld in Kauf genommen hatte. Ohne den verletzten Marcus Dinnebier und ohne Sarah Prell verlor man im direkten Duell gegen den ASV Niederndorf 3:5 und damit Platz 2, den man seit dem dritten Spieltag innehatte. Obwohl mit diesen beiden anstehenden noch acht Spiele zu absolvieren sind, denkt man beim BC Bad Königshofen bereits an die kommende Saison und setzt Spielerinnen und Spieler ein, mit denen man dann rechnen kann. So dick ist nämlich selbst nach Abmelden der dritten Mannschaft die Spielerdecke nicht mehr – aus Studien- und beruflichen Gründen. Mit 13:7 Punkten sollte nach hinten auch nichts mehr anbrennen, zumal man selbst ohne Top-Besetzung gegen die untere Hälfte der Tabelle jederzeit konkurrenzfähig sein sollte.

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