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Wars’s das mit der Meisterschaft ?

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BC Bad Königshofen I – ESV Flügelrad Nürnberg I  4:4

Bis zum 17:17 im Entscheidungssatz des letzten Spiels, des Mixed von Markus Dinnebier und Irene Neumann, schien die Ernte einer Saison für den Bayernligazweiten BC Bad Königshofen noch zu retten zu sein. Ein paar Ballwechsel später dann aber blankes Entsetzen, war die Enttäuschung riesengroß, war diese Ernte wie durch ein Unwetter zunichte gemacht. Der Satz ging mit 18:21 verloren, das Spiel endete 4:4. Es war bei null Niederlagen das dritte Unentschieden der Saison: Eine zu viel, um am kommenden Samstag mit einem Sieg beim TV Marktheidenfeld aus eigener Kraft doch noch den Titel gewinnen zu können. Umso größer die Ernüchterung, dass einen Tag später diese Nürnberger dem Tabellenführer beinahe ebenfalls zumindest ein Unentschieden, wenn nicht gar mehr, hätten abringen können. Der TV Marktheidenfeld rettete dank dreier Dreisatzsiege und der Verletzung eines Nürnbergers gerade noch ein 5:3

Das wäre nämlich für die Königshöfer durchaus auch drin gewesen, auch wenn mit dem Stammspieler Anton Sarwanidi (Bänderriss) ein Punktegarant fehlte. „Was nicht eintreten durfte, ist leider passiert“, war Königshofens Einser Fabian Hippold, der seine beiden Punkte im Einzel wie im Doppel ganz sicher beigesteuert hatte, nach diesem Remis, das sich wie eine Niederlage anfühlte, geknickt. Von Thomas Neumann und Frank Helmerich im Zweierdoppel als Sarwanidi-Ersatz konnte niemand Wunderdinge erwarten. Mehr als erstaunlich gut mithalten war für die beiden dann auch nicht drin. Dagegen fand das Damendoppel Katharina Sagstetter/Irene Neumann überhaupt nicht ins Spiel – es war der erste unplanmäßige Punktverlust und der erste Rückstand nach diesen drei Eröffnungsdoppeln in der ganzen Saison.

Den reparierte Hippold zwar zunächst noch, doch die unglückliche Dreisatz-Niederlage des eigentlichen Doppelspezialisten, diesmal für Sarwanidi im Einzel, Markus Dinnebier brachte den BC erneut ins Hintertreffen. Als Katharina Sagstetter und Simon Prell ihre Einzel klar gewonnen hatten, schien der Plan, irgendwie, wenn auch knapp zu gewinnen, doch noch aufzugehen. Dem Mixed Dinnebier/Neumann fehlte dann aber doch die gemeinsame Spielpraxis. Nach klar verlorenem ersten Satz drehten sie im zweiten noch einen Rückstand und waren im dritten immer dabei, bis nach diesem 17:17 nichts mehr ging. Die Gesichter beim BC glichen denen nach dem 4:4 nach 4:0-Führung gegen Marktheidenfeld im November.

Ergebnisse: Hippold/Simon Prell – Clarenbach/Firth 25:27/21:14/21:14; Helmerich/Thomas Neumann – Körber/Gunzelmann 14:21/13:21; Irene Neumann/Sagstetter – Klaßmüller/Rohde 14:21/10:21; Hippold – Clarenbach 21:16/21:15; Dinnebier – Körber 17:21/21:18/18:21; Sagstetter – Klaßmüller 21:18/21:12; Simon Prell – Gunzelmann 21:18/21:13; Dinnebier/Irene Neumann – Firth/Rohde 15:21/21:18/18:21.

 

BC Bad Königshofen I – TG Veitshöchheim  I  6:2

Das nennt man Moral! Obwohl mit hoher Wahrscheinlichkeit durch das Unentschieden vom Samstag der Bayernliga-Meisterschafts- und Regionalliga-Aufstiegstraum für die Badminton-Cracks des BC Bad Königshofen ausgeträumt war, schob man am Sonntagvormittag gegen den Tabellenvierten TG Veitshöchheim keinen Frust. Die vier Männer und zwei Frauen betrachteten dieses Spiel als die größte sportliche Selbstverständlichkeit und gewannen mit 6:2. Vielleicht wäre diese Aufstellung im Vergleich zu jener vom Samstag sogar die erfolgsträchtigere gewesen, war man hinterher klüger. Jedenfalls gewannen Dinnebier/Thomas Neumann ihr Doppel ganz klar und Dinnebier auch sein Einzel. Das Damendoppel Neumann/Sagstetter blieb zwar wieder ohne Satzgewinn. Aber diesmal war der Sieg schon vor dem abschließenden Mixed in trockenen Tüchern. Wie der gleichzeitige knappe und überaus glückliche 5:3-Sieg der Marktheidenfelder gegen Nürnberg gezeigt hat, scheint der Tabellenführer doch auch Nerven zu zeigen, so dass es immer noch einen Strohhalm gibt, an dessen oberem Ende der Titelgewinn greift.

Ergebnisse: Hippold/Simon Prell – Weißenberger/Steiner 21:16/21:18; Dinnebier/Thomas Neumann – Gerber/Hartmann 21:12/21:19; Irene Neumann/Sagstetter – Pohl/Prax 15:21/18:21; Hippold – Weißenberger 21:8/21:14; Dinnebier – Herrmann 21:10/21:15; Sagstetter – Pohl 21:10/21:8; Simon Prell – Gerber 21:14/21:13; Thomas Neumann/Irene Neumann – Steiner/Prax 20:22/13:21.

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